Reinders Droogtech - Ontvochtigingtechniek - Vochtproblemen- Ontvochtigen - Service - Vochtbeheersing - Ontvochtiging - Relatieve vochtigheid
- Nederlands -
- Deutsch -
 
|
|
|
|
 

Unsere Trockner und Entfeuchter

|
|
|

Kondensationsentfeuchtung Adsorptionstrocknung.
Betrachten Sie die einzelnen Möglichkeiten

Kondensationstrocknung

Die feuchte Raumluft wird vom Ventilator angesaugt und strömt über ein Kühlregister (Verdampfer). Hier wird die feuchte Luft rasch abgekühlt und das überschüssige Wasser kondensiert aus (Unterschreitung der Taupunkttemperatur).

Das ausgeschiedene Wasser tropft über eine Sammelschale in den Sammelbehälter, bzw. wird über einen Schlauch abgeleitet. Dieser wird, wenn er voll ist, entnommen und geleert.
Die abgekühlte und entfeuchtete Luft wird danach über den Kondensator geleitet, wieder erwärmt und am Frontgitter ausgeblasen.

Bei Raumtemperaturen unter 20°C kann das Kühlregister vereisen bzw. einfrieren. Eine vollautomatisch arbeitende Abtauautomatik beseitigt den Eisansatz von Zeit zu Zeit. Luft von 0°C oder weniger hat einen niedrigen Feuchtegehalt. Es ist deshalb sinnvoll, das Gerät in diesem Temperaturbereich nicht arbeiten zu lassen.

Arbeitsbereich eines Kondensationstrockners:
Temperatur: 10°C bis ca. 60°C (variiert je nach Ausstattung des Gerätes)
Feuchte:       40 - 80% relative Feuchte

Anwendungsbereiche:
Wasserwerke, Pumpenstationen, Privathaushalte, Kellerräume, Bautrocknung, Wäschetrocknung, Schwimmbadentfeuchtung, Werterhaltung, Lager, Konservierung, Museen, Sammlungen, Holztrocknung, Luftschutz, Klimaräume, Labor etc.

 

Trocknen durch Ventilation

Ventilation ist das älteste und erprobteste Trocknungssystem. Ein Ventilator saugt feuchte Luft von außen an, die z. B. auf 27 °C erwärmt wird. Diese Luft strömt durch den Raum und nimmt Feuchtigkeit der Umgebung auf. Anschließend wird die gesättigte Luft nach außen abgeführt. Durch dieses Prinzip nimmt die Luftfeuchtigkeit im Raum in kürzester Zeit sehr schnell ab. Das Absenken der Raumtemperatur nimmt wesentlich mehr Zeit in Anspruch

Arbeitsbereich eines Kondensationstrockners:
Temperatur: 30°C bis ca. 70°C ( variiert je nach Ausstattung des Gerätes )
Feuchte:       0 - 60% relative Feuchte

Anwendungsbereich:
Bautrocknung


Hybride Systeme

Hybride Systeme brauchen sowohl eine Wärmepumpe als auch einen Adsorptionsrotor, wodurch sie energiesparend im Bereich der Kondensationstrocknung und Adsorptionstrocknung arbeiten können. Hybridsysteme sind in nicht beheizten Hallen oder bei Prozessen mit einer höheren Prozesslufttemperatur.

und einer gleichzeitigen niedrigen relativen Luftfeuchtigkeit einsetzbar. Es ist abhängig von der Auführung und den verschiedenen Optionsmöglichkeiten, einmal vorkühlen der Luft durch Kondensation oder ein integrierter Adsorptionsrotor, der durch die Kondensationsenergie wieder regeneriert wird.


Adsorptionstrocknung

Adsorptionstrocknung auch Sorptionstrocknung genannt. Herzstück des Adsorptionstrockners ist ein Sorptionsrotor. Feuchte Luft wird über ein radförmiges Trocknungselement ( Rotor ) geleitet

Dieser Sorptionsrotor dessen wabenförmige Struktur eine außerordentlich große Oberfläche bildet, ist z.B. mit einem speziellen stark hygroskopischen ( = feuchteaufnehmenden ) Metallsilikat beschichtet, daß der durchgeführten Luft, unabhängig von der Temperatur, die Feuchtigkeit entzieht

Funktionsprinzip:
Die Prozeßluft oder Raumluft wird durch den sich kontinuierlich drehenden Sorptionsrotor geführt. Die vom Rotor aufgenommene Feuchtigkeit wird durch einen im Gegenstrom geführten, erhitzten Luftstrom (Regenerationsluft) wieder ausgetrieben und an die Atmosphäre abgegeben. Die Vorgänge "Sorption" und "Regeneration" erfolgen kontinuierlich nebeneinander.

Arbeitsbereich eines Adsorptionstrockners:
Temperatur: -30°C bis ca. +30°C (variiert je nach Ausstattung des Gerätes)
Feuchte:         0 - 100% relative Feuchte

Anwendungsbereiche:
Der Einsatzbereich bestimmt den Typ. Meistens werden Adsorptionstrockner nach Kundenspezifikationen ausgelegt, projektiert und gefertigt, oftmals mit Zusatzeinrichtungen wie Wärmerückgewinnung, Vor- bzw. Nachkühlung, Druckerhöhungsventilatoren etc..

Typische Einsatzbereiche sind Wasserwerke, Brunnenanlagen, Pumpwerke, Wasserschadensanierung, Konservierung, Kunststofftechnik, Nahrungsmittelindustrie, Wehrtechnik, Lagerhaltung, Pharmazie, Klimaräume, Chemie, Landwirtschaft, Korrosionsschutz, etc.